Abschlussarbeiten (Archiv)

Für alle Abschlussarbeiten gelten die folgenden allgemeinen Formvorschriften. Spezielle Hinweise für Bachelor-, Master- bzw. Diplomarbeiten können den entsprechenden Rubriken entnommen werden.

Gliederung

Verwenden Sie eine dezimale Gliederung nach folgendem Beispiel:

1. Einleitung
2. Zweites Kapitel
2.1 Erster Abschnitt des zweiten Kapitels
2.2 Zweiter Abschnitt des zweiten Kapitels
3. Drittes Kapitel

Eine über zwei Stufen hinausgehende Gliederungstiefe ist möglichst zu vermeiden. Jede Gliederungsstufe muß aus mindestens zwei Gliederungspunkten bestehen. Das Inhaltsverzeichnis ist entsprechend der Gliederung mit Seitenangaben zu erstellen.

Zitierweise

Aus fremden Arbeiten wörtlich oder sinngemäß entnommene Gedanken sind als solche kenntlich zu machen.

Wörtliche Zitate sind in Anführungszeichen zu setzen, und die Quellenangabe erfolgt sofort nach dem Zitat: "Irren ist männlich" (Scheffler, 1989, S. 17).

Bei sinngemäßen Übernahmen ist zu unterscheiden zwischen allgemeinen Aussagen, wie sie beispielsweise in mehreren Lehrbüchern zu finden sind, und speziellen Aussagen eines Autors.

Bei allgemeinen Aussagen erfolgt die Quellenangabe in einer Fußnote:
Eine Option verbrieft das Recht, ein zugrundeliegendes Gut in einer bestimmten Frist zu einem bestimmten Preis zu kaufen bzw. verkaufen. Fußnote: Vgl. Stoll und Whaley (1992, S. 6).

Bei speziellen Aussagen erfolgt die Quellenangabe im Text:
Cox, Ingersoll und Ross (1981, S. 324ff) zeigen, daß Forward- und Futurespreis bei deterministischer Zinsentwicklung übereinstimmen müssen.

Bei einem Quellennachweis aus dem Internet ist die volllständigen URL (Webadresse), das Downloaddatum und der Downloadzeitpunkt im Literaturverzeichnis anzugeben. Die Angabe der URL muss vollständig sein. Es genügt also nicht, nur die Domain (z. B. http://www.finance.uni-mainz.de/) anzugeben. Siehe beispielsweise diese Vorlage.

Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis sind alle verwendeten Arbeiten in alphabetischer Reihenfolge aufzulisten. Bei mehreren Arbeiten desselben Autors ist nach dem Erscheinungsjahr zu sortieren. Mehrere Arbeiten desselben Autors aus einem Jahr werden unterschieden, indem an das Erscheinungsjahr ein kleiner Buchstabe (a, b, c ...) angehängt wird.

Monographien, Beiträge in Sammelwerken und Aufsätze in Zeitschriften sind wie folgt anzugeben.

Monographien:
Trautmann, S. (2007): Investitionen, 2. Aufl., Springer, Heidelberg.

Beiträge in Sammelwerken:
Cox, J.C.; C. Huang (1989): Option Pricing Theory and Its Applications, in: S. Bhattacharya und G.M. Constantinides (Hrsg.): Theory of Valuation, Rowman and Littlefield, Totowa NJ, S. 272-288.

Aufsätze in Zeitschriften:
Schulmerich, M.; S. Trautmann (2003): Local Expected Shortfall-Hedging in Discrete Time, European Finance Review 7, S. 75-102.

Internetquellen sind getrennt von den restlichen Quellen aufzulisten, siehe dazu diese Vorlage.

Abbildungen und Tabellen

Tabellen und Abbildungen sind fortlaufend zu numerieren. Bei Abbildungen oder Tabellen, die aus fremden Arbeiten übernommen wurden, muß die Quelle in der Bildunter-/überschrift angegeben werden.

Anhang

In den Anhang gehören nur Zusatzinformationen, die für das unmittelbare Verständnis der Arbeit nicht notwendig sind. Tabellen und Abbildungen, die beispielsweise Zusammenhänge deutlich machen, gehören in den Textteil und nicht in den Anhang. Der Anhang dient nicht dazu, die maximale Seitenzahl einzuhalten.

Eidesstattliche Versicherung

Der Kandidat hat eine eigenhändig unterschriebene Versicherung darüber abzugeben, daß er die Arbeit selbständig und nicht unter Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt hat. Der Wortlaut dieser Erklärung lautet wie folgt:

 

Eidesstattliche Versicherung

Ich versichere, daß ich die vorliegende Arbeit selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen oder anderen Quellen entnommen sind, sind als solche eindeutig kenntlich gemacht. Die Arbeit ist in gleicher oder ähnlicher Form noch nicht veröffentlicht und noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegt worden.

Mainz, 01. Januar 2000


Softwareempfehlungen

LaTeX

Für die Anfertigung der Bachelor- bzw. Diplom- bzw. Masterarbeit ist die Verwendung des Textsatzprogrammes LaTeX zu empfehlen. Eine Formatvorlage, die den Richtlinien des Lehrstuhls entspricht, finden Sie unter einem der folgenden Links (bitte die Datei readme.pdf in den zip-Dateien beachten):
Bachelor- bzw. Diplom- bzw. Masterarbeitsvorlage.

Als Grundgerüst für Anfänger empfehlen wir MikTeX sowie TeXnicCenter.

Eine gute Einführung in die Textverarbeitung mit LaTeX stellt Ihnen die FernUniversität Hagen mit ihren Broschüren "LaTeX - eine Enführung und ein bißchen mehr..." und "LaTeX - Fortgeschrittene Anwendungen" zur Verfügung.

MATLAB

Die Universität Mainz bietet ihren Studenten auf ihrem Terminalserver die kostenlose Nutzung des Softwarepaketes MATLAB an. Insbesondere für die Modellierung und Analyse von Finanzdaten bietet dieses Produkt ein breites Einsatzspektrum. Einführende Literatur zu MATLAB finden Sie in den Bibliotheken, eine Kurzanleitung zur Nutzung des Terminalservers auf den Seiten des ZDV.

R

R ist ein Programm-System, welches sich für statistische Analysen bestens eignet. Es beruht auf einer so genannten objekt-orientierten Sprache und ist frei verfügbar, d.h. eine Lizenzgebühr für die Nutzung entfällt. R enthält u.a. eine grosse Bibliothek von Funktionen, die für Analysen und grafische Darstellungen benutzt werden können. Die Installationsdatei kann hier heruntergeladen werden, gute Einführungen in R bieten Ihnen folgende Bücher:

  • Behr, Andreas (2005): Einführung in die Statistik mit R,
  • Faes, Günter (2007): Einführung in R, Ein Kochbuch zur statistischen Datenanalyse mit R

SAS

Für erste Gehversuche ist das Buch

  • Batz, Wolf-Dieter (1995): SAS Survival-Handbuch - Eine praxisorientierte Einführung, Heidelberg, Berlin: Springer-Verlag.

zu empfehlen. Auf anschauliche Weise vermittelt das Survival-Handbuch, ein Grundverständnis des Statistical Analysis System, welches es erlaubt, bei weitergehenden Fragen auf die ausführliche Originaldokumentation zurückzugreifen. Das SAS Survival-Handbuch kann am Lehrstuhl eingesehen werden.

Der SAS-Enterprice Guide ermöglicht die interaktive Ausführung fast aller SAS-Kommandos und Prozeduren über einfache Menues. Insbesondere für den Anfänger ist es hilfreich neue Kommandos via SAS-Entrprice Guide auszuprobieren und anschließend den generierten Programm-Code zu sichern.

Für den Einstieg sind die Original-Handbücher des SAS Institute zwar denkbar ungeeignet, als Nachschlagewerke für den fortgeschrittenen Anwender sind sie jedoch unverzichtbar. Eine detaillierte Beschreibung der statistischen Prozeduren und aller Optionen findet sich nur in diesen Handbüchern.

Um Ihnen den Einstieg in SAS zu erleichtern, kann ein hier ein Beispielprogramm heruntergeladen werden.